Juniorwahl am Goethe-Schiller-Gymnasium

Am 23. und 24.09. haben die Schüler*innen des Goethe-Schiller-Gymnasiums Jüterbog im Rahmen des Projektes „Juniorwahl“ gewählt. Für 216 Schüler*innen der achten bis zehnten Klassen ging es dabei an die Wahlurne. Den Rahmen für die Wahl steckte der Fachbereich Politik des Gymnasiums. In den letzten Wochen haben sich die Schüler*innen im Unterricht intensiv mit Kandidat*innen,   Parteien   und   Wahlprogrammen   beschäftigt. Der aktuelle Wahlkampf veranschaulichte ihnen dabei die Relevanz des Unterrichts für ihre zukünftige Rolle als mündige Bürger. Vor allem die Auseinandersetzung mit den Positionen der Parteien über das beliebte Format „Wahl-O-Mat“ bot viel Raum für kontroverse Diskussionen. Sieben freiwillige Wahlhelfer aus den neunten und zehnten Klassen führten die Wahl durch. Sie trafen sich bereits eine Woche vor der Wahl und ließen sich zu Wahlhelfern   ausbilden.   Unter   der   Aufsicht   der   gewählten   Wahlleiterin   Amy Schaller   (9c)   sorgten   Marius   Scharmann,   Lilly   Vonau,   Martin   Richter,   Jette Gutjahr, Hanna Ziehe und Frieda Stettler für einen reibungslosen Ablauf. Die Stimmzettel für den Wahlkreis 60, die Wahlurne und die Wahlkabinen wurden über   das   Projekt   „Juniorwahl“   gestellt   und   entsprachen   denen   der Bundestagswahl, so dass die Wahl originalgetreu organisiert werden konnte. Mit Wahlbenachrichtigung und (Schüler-)Ausweis in der Hand traten die Jugendlichen schließlich am vergangenen Donnerstag und Freitag den Gang ins Wahllokal der Schule an. Die erzielte Wahlbeteiligung von über 87% bleibt für eine normale Bundestagswahl vermutlich unerreichbar.
Landesweit waren über 4.400 Schulen mit über 1,4 Millionen Schüler*innen am Projekt beteiligt. Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wurde am Wahlsonntag um 18:00 Uhr online auf https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html    
 veröffentlicht. Seit 1999 wird die Juniorwahl bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich  schon mehr als drei Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

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