Religionsphilosophische Projektwoche in der Klassenstufe 11

  • Erstellt von Natalia Geier
  • Klassenfahrt

Im Rahmen der Projekt- und Fahrtenwoche vom 22.-26.09.25 fand für die Jahrgangsstufe 11 die Religionsphilosophische Projektwoche in Kooperation mit der ARU statt. Im Rahmen dieses Projekts setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit verschiedenen Aspekten des jüdischen Lebens sowie der Erinnerungs- und Gedenkkultur auseinander.

In Kleingruppen erarbeiteten sie selbstständig Themen wie die jüdische Kultur, die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus, den Umgang mit dem Holocaust in unserer Erinnerungskultur oder die Entwicklung des Antisemitismus heute. Die Ergebnisse wurden in kreativen Präsentationen, Videos, Podcasts oder z.B. digitalen Karten und Zeitleisten präsentiert.

Ein besonderer Höhepunkt der Woche war der Besuch der Zeitzeugen Dr. Andras Varga, der im Budapester Getto geboren wurde und von seinen persönlichen Erfahrungen berichtete. Auch seine Begleiterin Frau Mickel gewährte Einblicke in ihre Familiengeschichte. Eindrucksvoll bekamen die Schüler so vermittelt, dass niemals vergessen werden darf. „Schaut die Menschen an, lernt sie kennen“, war dabei eine der tragenden Botschaften.

Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen zum Haus der Wannseekonferenz, dem Jüdischen Museum sowie einer Synagoge, die den Lernenden authentische Einblicke in Geschichte und Gegenwart des jüdischen Lebens ermöglichten. Auch vor Ort wurden die Lebenslinien jüdischer Familien aus Jüterbog nachvollzogen und (teils virtuell) besucht - dabei haben die Schülerinnen und Schüler auch die Stolpersteine für die Familie Joel geputzt.

Die „Reliwoche“ bot damit eine wertvolle Gelegenheit, historisches Wissen mit persönlicher Begegnung und gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden.

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