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Interview mit Herrn Mühl

Wollten Sie schon immer Englischlehrerin werden?

Ich wollte schon seit dem Kindesalter Lehrer werden; für das Fach Englisch habe ich mich vermutlich vor allem aufgrund der Erfahrungen, die ich während eines Auslandsjahres in den USA sammeln konnte, entschieden. Ich bin sehr interessiert an der amerikanischen und britischen Kultur und Geschichte und möchte diese deshalb auch anderen gerne näher bringen. Außerdem empfinde ich die Beherrschung der englischen Sprache, besonders unter Berücksichtigung der Globalisierung, als ein wichtiges Werkzeug im späteren Leben der Schüler/-innen.

Welches Fach unterrichten Sie am liebsten?

Diese Frage kann ich leider nicht eindeutig beantworten, da die Fächer Englisch und Sport sowohl inhaltlich als auch methodisch sehr unterschiedlich sind und ihre ganz eigenen Vorzüge und Herausforderungen bergen. Ich unterrichte beide Fächer sehr gern, eventuell gerade weil sie so unterschiedlich sind und dadurch keine Langeweile aufkommt.

Was fasziniert Sie an der englischen Sprache?

Als besonders interessant empfinde ich, dass Englisch ein Tor zu so vielen Menschen und Kulturen ist. Es ermöglicht uns im Grunde mit Menschen von der ganzen Welt zu kommunizieren und Einblicke in viele verschiedene Perspektiven zu gewinnen. 

Sprechen Sie in Ihrer Freizeit auch Englisch?

Die Sprache begleitet mich praktisch jeden Tag- zwar spreche nicht unbedingt täglich mit anderen Englisch (auch wenn ich dafür jede Gelegenheit nutze), jedoch haben Serien und Filme auf Englisch schon vor Jahren ihre deutschen Übersetzungen zu großen Teilen abgelöst. Darüber hinaus höre ich praktisch ausschließlich englische Musik und Podcasts.   

Bereisen Sie oft englischsprachige Länder?

Ja, zu meinen liebsten Reisezielen gehören Südafrika, England und Irland. Mittlerweile ist jedoch beinahe jedes Land praktisch englischsprachig, da es ja die Grundlage für den Großteil der Kommunikation ist.

Seit wann unterrichten Sie an diesem Gymnasium?

Ich unterrichte seit August 2019 am GSGYM.

Welche Klassenstufen unterrichten Sie?

Das kann sich natürlich jedes Jahr ändern, aber momentan unterrichte ich die Klassen 8 bis 12.

In welcher Jahrgangsstufe macht ihnen das Unterrichten am meisten Spaß?

Das Unterrichten macht grundsätzlich in jeder Klassenstufe Spaß, es gestaltet sich jedoch sehr unterschiedlich. So sind die Themen, aber auch die Lehrmethoden, in einer 7. oder 8. Klasse ganz anders als in einer 11. oder 12. Klasse. Ich würde sagen, dass ich die Themen in den höheren Klassen persönlich interessanter finde, da diese komplexer sind und tiefgründiger betrachtet werden können. Methodisch gesehen erleichtert es das Unterrichten in der Sekundarstufe II, dass die Schüler/-innen bereits recht viel Vorwissen haben und immer selbstständiger werden. Auf der anderen Seite macht es mir Spaß, mit den jüngeren Schülern grammatikalische Regeln oder  bestimmte Textformen auseinander zu nehmen und diese zu vermitteln. Auch der Enthusiasmus, den viele junge Schüler/-innen an den Tag legen, bereitet mir Freude.

Was mögen Sie an ihrem Beruf?

Für mich persönlich ist der beste Teil am Unterrichten der Moment, in welchem man beobachten kann, wie ein Schüler oder eine Schülerin etwas, dass ihnen Kopfzerbrechen bereitet hat, plötzlich versteht. Ich empfinde diesen Aha-Moment als sehr motivierend.

Was war als Schüler Ihr Lieblingsfach?

Sport war definitiv mein Lieblingsfach.

Hat Ihnen der Englischunterricht in Ihrer Schulzeit schon gefallen?

Ganz ehrlich gesagt- nein. Leider wurde mir Englisch recht lange von einer Lehrkraft beigebracht, die ganz offensichtlich kein großes Interesse am eigenen Fach hatte und den eigenen Ruhestand eher im Kopf hatte als die eigenen Schüler. Die Sprache fand ich schon immer gut, den Unterricht nur leider nicht. 

Gibt es Gründe, warum Englisch eine komplizierte Sprache sein könnte?

Verglichen mit anderen Sprache, halte ich Englisch nicht für eine sehr komplizierte Sprache. Ich sage nicht, dass es leicht ist, sie zu lernen (geschweige denn perfekt zu beherrschen), andere Sprachen sind jedoch noch komplexer. Nichts desto trotz sind einige grammatikalische Regelungen, z.B. die unzähligen Kommaregeln, schwer in ihrer Gänze zu begreifen und auch das Verstehen der teils sehr unterschiedlichen Dialekte ist nicht immer leicht.

Können Sie uns einige Tipps/Sprichwörter mit auf den Weg geben?

”Der Tropfen höhlt den Stein - nicht durch Gewalt, sondern durch stetiges Fallen." - Ovid