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Über den Dächern Roms

Unsere fünftägige Reise vom 19. bis 23. Februar 2018 in die Hauptstadt Italiens begann bereits mit einem turbulenten Erlebnis. Während alle anderen noch gemütlich in ihren Betten lagen und ein paar Stunden Schlaf vor sich hatten, trafen wir uns bereits um 3.30 Uhr zur Abfahrt. Wir, das waren die Lateinschüler der 10. und 11. Klassen des Goethe-Schiller-Gymnasiums in Jüterbog, 20 Schüler und 2 Lehrer. Für viele der erste Flug, war es dementsprechend aufregend. Bei schönstem Sonnenaufgang nahm der Flieger Kurs Richtung Süden. Voller Vorfreude auf die bevorstehende Zeit verschwendete niemand einen schlechten Gedanken, bis zu dem Zeitpunkt, als uns die Landeerlaubnis in Rom verweigert wurde. Nach vielen Warteschleifen in der Luft wurden wir schließlich zu einem weiter entfernten Flughafen umgeleitet. Dieser ungeplante Zwischenfall brachte unseren Zeitplan zunächst durcheinander, schließlich wollte das anstehende, volle Programm für die nächsten Tage auch eingehalten werden. Mit Klassikern wie der Spanischen Treppe, dem Trevibrunnen und dem Pantheon starteten wir unsere Erkundungstour durch Rom. Bei einem Eis auf der Piazza Navona waren dann auch die letzten Sorgen vom Vormittag schnell vergessen. Weitere schöne Erfahrungen hatten wir am nächsten Tag, als wir den Circus Maximus, das Kolosseum und das Forum Romanum tatsächlich hautnah und nicht mehr nur im Klassenzimmer erleben durften. Der Blick über die Dächer Roms vom Palatin aus bescherte uns einen weiteren unvergesslichen Moment, vor allem das frühlingshafte Wetter trug seinen Teil dazu bei. Doch auch der schulische Anteil durfte nicht vergessen werden und so ging es am nächsten Tag in die Katakomben, wo wir unsere Lateinkenntnisse an einigen Inschriften übten. Wie im Flug ging es kurz darauf direkt zum Vatikan, wo wir, mit unserer Lehrerin vorneweg, am Nachmittag die Engelsburg und den Petersdom besichtigten. Trotz der Eile fanden wir immer Zeit für einige ruhige Momente, in denen wir typisch italienische Küche genießen konnten, wie Pizza, Pasta und Eis. Um diese Kalorien wieder verbrennen zu können, ging es am nächsten Tag bei einer Wanderung auf den Vesuv. Ganz anders als in Rom selbst, lag auf dem Vulkan überraschenderweise sogar Schnee. Anschließend durfte natürlich auch eine Besichtigung der antiken Hafenstadt Pompei nicht fehlen. Der letzte Tag brachte noch einen schönen Abschluss mit sich, in den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle. Später am Abend ging es für uns alle leider schon zurück nach Berlin, wo uns unglücklicherweise bereits die deutsche Kälte erwartete. Trotz aller Anstrengungen kann wohl jeder einzelne von uns sagen, dass es eine großartige Zeit war, an die wir uns noch gerne und lange zurückerinnern werden.
Daher möchten wir uns im Namen aller Mitschüler ganz besonders bei Frau Wallochny und Frau Eichberg für diese schöne Reise bedanken.

Geschrieben von Linda Kühne und Lisa Beier.

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