Jeder war willkommen: Der Tag der offenen Tür am Goethe-Schiller- Gymnasium

  • Erstellt von Lorenz Havemann
  • Schulfest, Berufsorientierung

Am 19. Januar 2024 fand am Goethe-Schiller-Gymnasium in Jüterbog der Tag der offenen Tür statt. Interessierte Eltern und Kinder, vor allem zukünftige Siebtklässler:innen, hatten die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der im Jahr 1905 gegründeten Schule zu verschaffen.
Das Programm war vielseitig: Lehrer:innen stellten in selbst gestalteten Räumen ihre Fächer vor, der Förderverein informierte über seine Arbeit, die Schulkleidung wurde präsentiert und die Schulsozialarbeiterinnen Frau Hahn und Frau Brück sprachen mit den Gästen sowohl über die Schulsozialarbeit als auch das Mental-Health-Programm, welches den Schüler:innen zugutekommen soll.

Die Fachbereiche stellen sich vor.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand selbstverständlich der Unterricht. In insgesamt elf Räumen präsentierten die Fachlehrer:innen ihre Fächer. Eltern und Kinder hatten hierbei die Möglichkeit, direkte Fragen zu stellen und die Inhalte, welche ihnen in ihren Jahren am Goethe-Schiller-Gymnasium begegnen würden, zu beschnuppern. Während einige Räume mehr auf die Ausstellung von Materialien fokussiert waren, glänzten andere mit der Einbindung von Praxiselementen zur Veranschaulichung der Lerninhalte. Im Kunstraum präsentierte Kunst-Lehrer Herr Panzner von Schülern angefertigte Werke. Herr Waesch und Herr Lock zeigten in Raum 224 anhand von Schülerarbeiten, Schulchroniken und Arbeitsmaterialien die Schwerpunkte der Gesellschaftswissenschaften auf. WAT stellte sich mit Berufspräsentationen der Schüler-Praktika und den Berufswahlpässen sowie einem 3D-Drucker vor, die Fremdsprachen Russisch, Englisch, Latein und Französisch präsentierten in ihren Räumen eine Vielzahl an Arbeitsmaterialien, Sprachaufgaben und Vokabeln. Für Religionsinteressierte bot Frau Kreißler eine Übersicht über die verschiedenen Weltreligionen, wobei sie von engagierten Schülerinnen unterstützt wurde. Auch unterstützt wurden Frau Eichberg und Herr Wolf im Deutsch-Raum, welche beim Aufzeigen des Rahmenlehrplans und einer anschließenden Lösung eines KAWAs (Kreative Ausbeute von Wort-Assoziationen) sowie einer großen Menge an kreativen Aufgaben und Lektüren die Hilfe der neunten Klasse in Anspruch nahmen. Für die Verspielten boten Frau Plättner und Herr Schütze spielerische Angebote, um komplexe Mathematik kennenzulernen. Die verschiedenen Themenbereiche deckten die beiden Lehrer mit verschiedensten Lernspielen ab. Die Biologie-Lehrerinnen Frau Hahn und Frau Schiffner nutzten die menschlichen Sinne, um das Interesse der Gäste zu wecken. Sei es die Tastbox für die Hände oder die optischen Täuschungen für die Augen: für jeden Sinn war etwas dabei. Außerdem unterstützten Schüler:innen der 7b beim Ausprobieren eines Mikroskopes. Praxisnah erklärte Herr Angerhoefer den Fachbereich Informatik, indem er einen programmierbaren Roboter zur Show stellte. Herr Braune lockte mit praxisnahen Physik-Experimenten und Frau Bölter vervollständigte das Angebot mit zwei musikalischen Shows, in welchen sie mit Beihilfe ihrer Schülerinnen Übungen für den Rhythmus, die Synchronität und ein gemeinsames Singen des Songs “Mad world” nutzte, um die Inhalte ihres Unterrichts vorzustellen. In der Sporthalle präsentierten die Sportlehrer:innen Frau Weidner, Frau Ortscheid und Herr Mühl ihren schweißtreibenden Fachbereich.

Soziales Engagement am Goethe-Schiller-Gymnasium.

Sozialarbeit ist ein Thema, welches sich einer immer größer werdenden Bedeutung erfreut.
Am Goethe-Schiller-Gymnasium sind Frau Hahn und Frau Brück für diesen Bereich zuständig, welche sich entweder in individueller Arbeit mit den Schülern oder mit gemeinsamen Programmen und Angeboten um das Wohl der Schüler bemühen. Am Tag der offenen Tür gaben sie die Möglichkeit zum Austausch über ihre Ideen, Visionen und Projekte.
Neben den Schulsozialarbeiterinnen stellte sich auch die Schulleitung den Gästen vor.
Außerdem bot man die Möglichkeit zur Anschauung der Schulkleidung und stellte das Schulportal vor. Diese Aufgabe wurde von Schülern übernommen, ebenso wie das kulinarische Angebot, welches den Gästen zur Verfügung stand.

Auch der Förderverein stellt sich vor.

Für einen jährlichen Beitrag von 12 € (6 € für Schüler) ist es möglich, dem Förderverein der Schule beizutreten und von einer Vielzahl von Vorteilen zu profitieren. Ina Hänsch-Goldau, ihres Zeichens Beisitzende des Fördervereins, informierte interessierte Eltern und Schüler über diese. “Die Unterstützung besteht zu 80 % aus finanziellen Förderungen. Über die Zulassung dieser bestimmt der Vorstand”, sagt die Beisitzerin des Vorstandes. Momentan besteht der Vorstand aus Erik Stohn (Vorsitzender), Anita Schultze (stellv. Vorsitzende), Michaela Wallochny (Kassiererin), Bernadette Puschmann (Schriftführerin) sowie aus den drei Beisitzerinnen Anita Härtig, Stephanie Hilscher und der von mir interviewten Ina Hänsch-Goldau. “Beispielsweise finanzieren wir die Taschenrechner für die Schüler, fördern schulinterne Wettbewerbe oder stellen dem Chor Instrumente zur Verfügung.”, fügt Hänsch-Goldau hinzu. “Außerdem bekommt jeder Schüler zu Beginn einen Stick überreicht, wo man sehen kann, was neu ist an der Schule.” Neben einem Beitritt als Mitglied und dem damit verbundenen Jahresbeitrag kann man den Förderverein auch in Form von Spenden unterstützen. Vorstandsvorsitzender Erik Stohn fügt hinzu: “Wir haben momentan 84 Mitglieder, kommen eigentlich von über 100, die Mitgliederzahlen verlaufen also wellenartig.” Ebenso berichtet der 40-Jährige, dass der Förderverein in den letzten zwölf Jahren über 100.000 Euro an Förderungen bereitgestellt hat, für Projekte wie den Chor oder das Schulradio. Den Tag der offenen Tür nutzte der Förderverein abermals, um aktiv auf sich aufmerksam zu machen und die Leute von den Projekten in Kenntnis zu setzen.

“Traurig, nicht hier zur Schule gegangen zu sein” - Eltern zeigen sich begeistert.

So schön die Theorie klingen mag, am Ende muss der Tag bleibenden Eindruck hinterlassen.
“Ich war begeistert”, bestätigt eine lächelnde Mutter neben ihrem Kind beim Verlassen des Schulhofes. “Ich bin traurig, hier nicht selbst zur Schule gegangen zu sein”, ergänzt sie. Aufdie Frage, ob die Entscheidung für die Schule ihrer Tochter gefallen sei, antwortet sie mit
einem lächelnden Ja.
Ein ereignisreicher Tag mit viel Möglichkeit zum Erleben. Ein Tag, der sowohl Kinder als auch Eltern davon überzeugen sollte, dass diese Schule die richtige Wahl ist. Fragte man die Besucher nach ihren Eindrücken und Gedanken, dann scheint dies definitiv gelungen zu sein.

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